Boeing E3A Sentry AWACS

Weltweit nützen viele Staaten AEW&C-Systeme (airborne early warning and control systems) zur Luftraumaufklärung und -überwachung sowie als Einsatzleitzentrale. Das fliegende Radarsysteme, auf das die USA und das NATO-Verteidigungsbündnis setzen, wurde von der Boeing Defense & Space Group entwickelt und trägt die Bezeichnung AWACS (Airborne Warning and Control System).

Als Trägerflugzeug fungiert die Boeing E-3 Sentry, eine Militärversion der Boeing 707-320, die auch in der Luft betankt werden kann.

Die normale Einsatzhöhe der E-3A beträgt 30000 Fuß bzw. 9.150 m. Aus dieser Höhe kann die NATO Airborne Early Warning & Control Force den Luftraum in einem Umkreis von mehr als 400 km überwachen. So genügen beispielsweise drei E-3A um gesamt Mitteleuropa radartechnisch zu erfassen. Zudem kann eine AWACS-Maschine Frühwarninformationen zu Objekten über gegnerische Gebiet liefern, während sie – selbst ja unbewaffnet – tief im Innern des eigenen Luftraums fliegt. Digitale Datenverbindungen ermöglichen den Informationsaustausch mit Befehlshabern am Boden und auf See.

Luftfahrtfans können eines der AWACS-Flugzeuge als “Stammgast” auf der AIRPOWER22 mit seinem markanten Rotodome hautnah bestaunen. Es kommt von der Air Base Geilenkirchen bei Aachen, wo die NATO ihre 17 E-3A stationiert hat.

Boeing E3A Sentry AWACS

Technische Daten :