Lockheed P-3C Orion German Navy

Die Lockheed P-3 “Orion” ist ein viermotoriges propellergetriebenes Flugzeug, das weltweit als Seefernaufklärer und U-Jagd-Flugzeug eingesetzt wird.

Für die Uboot-Jagd konzipiert ist die P-3C „Orion“ mit einer Vielzahl an Sensoren ausgestattet. Daneben können mit dem Flugzeug große Seegebiete überwacht werden. Im Einsatz werden die Flugzeuge dazu eingesetzt, Ziele über große Flächen auf und unter dem Wasser aufzuspüren. Aufgrund dieser Fähigkeiten wird die Lockheed P-3 “Orion” auch „Fliegendes Auge“ genannt.

Die Deutsche Marine verfügt über acht Flugzeuge des Typs P-3C „Orion“, die im Jahre 2006 von der Niederländischen Marine erworben wurden und beim Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ stationiert sind. Die P-3C „Orion“ wird zu der Erfüllung der weiträumigen luftgestützten Überwachung und Aufklärung über/unter Wasser und über Land, zur Wirkung gegen Ziele unter Wasser, zur Führungsunterstützung, bei Hilfs- und Sonderaufgaben sowie bei Einsätzen „Search and Rescue“ (SAR) eingesetzt.

Auch, wenn sie nicht so aussehen: Sie sind Kampfflugzeuge und für die U-Boot-Jagd konzipiert. Meistens werden die P-3C Orion allerdings zur Aufklärung über große Distanzen eingesetzt. Sie überwachen weiträumig Seegebiete aus der Luft. Das schließt neben Kontakten über Wasser auch U-Boote und begrenzt Objekte an Land ein. Ziele unter Wasser können die Maschinen mit Torpedos vom Typ Mk46 bekämpfen, die sie in einem internen Waffenschacht im vorderen Teil des Rumpfs tragen.

Die Crew besteht aus mindestens elf Soldatinnen und Soldaten. Das sind Pilot und Co-Pilot, ein Taktischer Koordinator und ein Navigationsoffizier, der zeitgleich den Funkverkehr übernimmt. Systemtechniker, Bordmechaniker sowie drei Über- und zwei Unterwasser-Operateure machen die Besatzung komplett.

Lockheed P-3C Orion

Technische Daten :