Das zweistrahlige Ganzmetallflugzeug CM-170 Magister war nach der Fokker S.14 Machtrainer das zweite düsengetriebene Schulflugzeug der Welt. Es wurde ab 1949 vom französischen Flugzeughersteller Fouga aus dem Turbinenmotorsegler CM.8-R13 entwickelt und sein Prototyp flog erstmals im Juli 1952.
 
Aufgrund von Unternehmenszusammenführungen und Lizenzbauten ist die Fouga CM.170 Magister auch bekannt als Potez (Fouga) CM.170 Magister, Sud Aviation(Fouga) CM.170 Magister und Aérospatiale (Fouga) CM.170 Magister. Insgesamt wurden über 900 Exemplare produziert und von 17 Staaten in Dienst gestellt, darunter auch Österreich. Von 1959 bis 1972 nützte das Bundesheer 18 Fouga CM.170R Magister. Grosse Berühmtheit erreichte sie in Kustflugstaffeln wie Patrouille de France,  den Red Devils aus Belgien und den Silverbirds aus Österreich.
 
Die D-IFCC ist das letzte fliegende Exemplar aus deutscher Lizenzproduktion. Die vom zwei Marbore Triebwerken angetriebene D-IFCC ist in Paderborn stationiert und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von 715km/h.
 
Eine der ehemaligen Bundesheer-Maschinen ist im Militärluftfahrtmuseum am Fliegerhorst Hinterstoisser ausgestellt und während der AIRPOWER19 gratis zu besichtigen. 
 
FAKTEN & ZAHLEN
 
Hersteller Fouga
Registrierung D-IFCC
Länge 10,06 m
Flügelspannweite 12,15 m
Höhe 2,8 m
Max. Startgewicht 3.300 kg
Leergewicht 1.980 kg
Dienstgipfelhöhe 10.363 m / 34.000 ft
Höchstgeschwindigkeit 740 km/h / 400 KIAS
G-Limits +5,5/-3g
Triebwerke 2 x Turbomeca Marboé II-Strahltriebwerke
Schub 2 x 3,92 kN
Crew 2
Display Static
AIRPOWER19

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