Der erste Prototyp des italienischen Jettrainers M-346 Master, der auch als leichter Kampfjet eingesetzt werden kann, hob 2004 zum Jungfernflug ab. Gestartet wurde das Projekt des Jettrainers der neuesten Generation im Jahr 1993 als italienisch-russische Kooperation der Hersteller Aermacchi und Yakovlev. Schon 1996 fand der erste Testflug der Yak/AeM-130 statt, allerdings wurde die Zusammenarbeit im Jahr 2000 beendet und beide Firmen begannen, jeweils ein eigenes Flugzeug zu entwickeln.
 
Die M-346 befindet sich seit 2010 in Serienproduktion und ist eine sehr fortgeschrittene Weiterentwicklung des ursprünglichen Yak/AeM-130-Entwurfes. Die Avionik orientiert sich an Eurofighter, Dassault Rafale und anderen in Produktion stehenden westlichen Kampfflugzeugen. Die Flugleistungen der M-346 sind deutlich besser als die von Trainingsflugzeugen früherer Generationen und kommen denen von Kampfflugzeugen der 4. und 5. Generation ohne Nachbrennereinsatz sehr nahe.
 
Die angehenden österreichischen Eurofighter Piloten werden auf der Galatina Air Base in Lecce im Süden Italiens auf der M-346 trainiert und geschult und auf ihren zukünftigen Arbeitsplatz im Eurofighter Cockpit vorbereitet. 
 
Auf der AIRPOWER19 ist eine M346 im Static Display zu besichtigen. 
 
Fakten & Zahlen
 
Hersteller Leonardo Finmeccanica (vormals Aermacchi)
Spannweite 9,72 m
Länge 11,49 m
Höhe 4,76 m
Max. Startgewicht 9.500 kg
Höchstgeschwindigkeit 1.0830 km/h
Dienstgipfelhöhe 13.700 m
Triebwerke 2 Honeywell F124-GA-200
Schub 2 x 27,80 kN
Besatzung 2
Display Static
AIRPOWER19

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