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Zeigen, was unsere Luftstreitkräfte können

Peter Schinnerl, Projektleiter der AIRPOWER, im Gespräch: So läuft die Vorbereitung von Österreichs Airshow.

Peter Schinnerl, Oberst des Generalstabsdienstes, ist der Projektleiter der AIRPOWER16. Im Interview verrät er seine Aufgaben, den Stand der Vorbereitungen und was ihn am stolzesten macht.

 

Herr Schinnerl, die Planung der AIRPOWER16 geht langsam in die heiße Phase. Wie viele Menschen arbeiten hinter den Kulissen an diesem Projekt?

Zur Kernprojektgruppe gehören seit Anfang des Jahres 50 Personen, inzwischen sind wir 200. Bei der Veranstaltung selbst müssen wir 4000 Mitarbeiter koordinieren – davon 3000 Bundesheer-Angehörige und 1000 zivile Mitarbeiter. 

Welche Herausforderung macht die meiste Arbeit?

Es sind drei große Bereiche, um die wir uns kümmern müssen. Einerseits die Organisation der Logistik vom Zeltaufbau bis zum Gastronomiestand, vom Abschließen der Verträge bis zur Vergabe von Akkreditierungen. Dann die Zusammenarbeit mit den zivilen Behörden, etwa Polizei, Land und Bezirkshauptmannschaft und Einsatzorganisationen. Und dann natürlich die Flugshow selbst, für die wir 240 Luftfahrzeuge aus 20 Nationen unter einen Hut bringen müssen, mehr als je zuvor.

Wann steht der genaue Ablauf des Flugprogramms fest?

Am 2. September in der Früh. Auch wenn man jede Eventualität plant, mit jedem Teilnehmer alle seine Anforderungen vom Sprit bis zum Aggregat abspricht, müssen wir bis zur letzten Minute flexibel bleiben. Denn es gibt immer jemanden, der einen Defekt hat oder nicht rechtzeitig einfliegen konnte. Deshalb lassen wir auch kein minutengenaues Displayprogramm mehr drucken, sondern stellen es erst am Veranstaltungstag online. Der ungefähre Ablauf steht aber schon jetzt fest.

Worin investieren Sie die meiste Arbeitszeit?

In die Sicherheit. Obwohl wir schon zwei Auszeichnungen für unser Engagement haben, investieren wir diesmal noch mehr Manpower und Hirnschmalz in die Sicherheit der Besucher und der Teilnehmer. Wir bemühen uns, dass die Besucher davon so wenig wie möglich merken. Aber wie bei allen Großveranstaltungen dieser Tage müssen wir Gepäcks- und Personenkontrollen vorsehen.

Das beste an der AIRPOWER?

Wir können zeigen, was unsere Luftstreitkräfte draufhaben. Wir dürfen wirklich stolz auf unsere Leistungen sein, auch und gerade im internationalen Vergleich.

  • Display Director Springer und AIRPOWER-Projektleiter Schinnerl © Bundesheer / Gerald Primisser
    Display Director Springer und AIRPOWER-Projektleiter Schinnerl © Bundesheer / Gerald Primisser
  • AIRPOWER-Projektleiter Schinnerl © Bundesheer / Gerald Primisser
    AIRPOWER-Projektleiter Schinnerl © Bundesheer / Gerald Primisser