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„Sind bestens auf die AIRPOWER vorbereitet“

Wie die Polizei bei der AIRPOWER für Sicherheit und eine geordnete An- und Abreise aller Besucher sorgt.

Kontrollinspektor Leo Josefus von der Landespolizeidirektion Steiermark über die Sicherheitslage bei der AIRPOWER16, die Erfahrungen von Formel 1 und MotoGP und die Tücken irreführender Navis.

Herr Josefus, was tut die steirische Polizei für die Sicherheit der AIRPOWER-Besucher?

Derzeit besteht in ganz Europa eine erhöhte Sicherheitslage. Es gibt aber keinerlei Hinweise, dass Österreich und damit auch die AIRPOWER in irgendeiner Weise gefährdet sein könnten.

Wir sind optimal vorbereitet und haben eine Reihe zusätzlicher Maßnahmen getroffen, auf die aus einsatztaktischen Gründen aber nicht im Detail eingegangen werden kann.

Die AIRPOWER ist nicht nur eine tolle Flugshow, sie ist auch eine nützliche Übung für die Zusammenarbeit von zivilen und militärischen Behörden im großen Stil. Ihre Zwischenbilanz?

Aus unserer Sicht klappt die Zusammenarbeit mit dem Bundesheer und den anderen Blaulichtorganisationen hervorragend. Gerade in diesem Jahr können wir auch große Erfahrung in der sicheren Abwicklung von Großereignissen einbringen. Ich denke da zum Beispiel an den Formel-1-Grand Prix, den MotoGP oder das AC/DC-Konzert.

Die größte Herausforderung wartet aber noch: die An- und Abreise von 300.000 Besuchern ...

Das Verkehrskonzept versucht eine möglichst reibungslose An- und Abreise für alle Besucher zu gewährleisten. Eine Großveranstaltung wie diese stellt die Einsatzkräfte natürlich vor eine besondere Herausforderung, dies betrifft auch die An- und Abreise.

Es gibt genügend Parkplätze, und wir steuern den Verkehrsfluss so, dass alle zügig vorankommen. Ich habe nur eine Bitte an die Besucher: Vertrauen Sie nicht Ihrem Navi, sondern den Beamten und Ordnern vor Ort. Sie wissen besser, wie sie zum nächsten Parkplatz gelangen und wo noch Plätze frei sind. Da die meisten Besucher vermutlich bis zum Ende der Veranstaltung bleiben werden, wird die Abreise der Verkehrsteilnehmer relativ zeitgleich erfolgen und es kann zu Verkehrsbehinderungen kommen. 

  • © Robert Giessauf
    © Robert Giessauf