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NATO AWACS: BOEING E-3A SENTRY

Weltweit nützen Großmächte AEW&C-Systeme (airborne early warning and control systems) zur Luftraumaufklärung und -überwachung sowie als Einsatzleitzentrale. Das fliegende Radarsysteme, auf das die USA und das NATO-Verteidigungsbündnis setzen, wurde von der Boeing Defense & Space Group entwickelt und trägt die Bezeichnung AWACS (Airborne Warning and Control System). Als Trägerflugzeug fungiert die Boeing E-3 Sentry, eine Militärversion der Boeing 707-320, die auch in der Luft betankt werden kann.

Die normale Einsatzhöhe der E-3A beträgt 9.150 m. Aus dieser Höhe kann die NATO Airborne Early Warning & Control Force den Luftraum in einem Umkreis von mehr als 400 km überwachen. So genügen beispielsweise drei E-3A um gesamt Mitteleuropa radartechnisch zu erfassen. Zudem kann eine AWACS-Maschine Frühwarninformationen zu Objekten über feindlichem Gebiet liefern, während sie – selbst ja unbewaffnet – tief im Innern des eigenen Luftraums fliegt. Digitale Datenverbindungen ermöglichen den Informationsaustausch mit Befehlshabern am Boden und auf See.

Auf der AIRPOWER16 können Luftfahrtfans eines der AWACS-Flugzeuge mit seinem markanten Rotodome hautnah bestaunen. Es kommt von der Air Base Geilenkirchen bei Aachen, wo die NATO ihre 17 E-3A stationiert hat.

Fakten & Zahlen

Hersteller Boeing Defense, Space & Security
Im Einsatz seit 1982
Länge 46,68 m
Spannweite 44,45 m
Höhe 12,70 m
Rotodome-Durchmesser 9,1 m
Rotodome-Höhe 3,35 m
Max. Startgewicht 147.429 kg
Höchstgeschwindigkeit 858 km/h
Dienstgipfelhöhe 12.500 m
Einsatzdauer ca. 10 Stunden ohne Luftbetankung
Triebwerke 4x Pratt & Whitney TF33-PW-100A Mantelstromtriebwerke
Schubkraft 4x 91 kN
Besatzung 4 (Cockpitcrew), 12-19 (Missioncrew)
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