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Patrouille de France

In Frankreich genießt militärischer Kunstflug eine große Tradition: Schon 1931 wurde die erste Staffel ins Leben gerufen. Ihr folgten über die Jahrzehnte diverse Formationen, von denen einige auf Flugschauen bereits als Patrouille de France vorgestellt wurden – erstmals wurde diese Ehre 1953 der Patrouille de la 3ème escadre in Algier zuteil. Im Jahr 1964 hätten Budgetkürzungen der Luftwaffe beinahe das Ende der französischen Kunstflugstaffel-Tradition bedeutet. Zum Glück zeigte die in Salon-de-Provence stationierte «Patrouille de l’école de l’air» Initiative – und am 10. Februar 1964 vermeldete der damalige Armeeminister Pierre Messmer: „Ich habe die Ehre, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass diese Staffel von nun an Patrouille de France heißt.“

Bis 1980 flog sich die PAF, wie die Patrouille de France häufig genannt wird, auf dem Schulflugzeug Fouga Magister in die Herzen nationaler und internationaler Airshow-Fans. 1981 präsentierte sich die Staffel dann erstmals auf ihren heute weltbekannten blau-weiß-roten Alpha Jets. Aus den anfänglich sieben wurden ein Jahr später acht Maschinen, von denen zwei als Solisten das Display bestreiten. Wer die Patrouille de France auch einmal mit neun Alpha Jets im Einsatz sehen möchte, muss am französischen Nationalfeiertag in Paris sein: Dann nämlich stockt das Team um eine zusätzliche Maschine auf, um die blau-weiß-roten Streifen der Nationalflagge gleichmäßige mit je drei Maschinen in den Himmel über der Champs Élysées zeichnen zu können

Flugzeug Dassault/Dornier Alpha Jet
Homepage www.patrouilledefrance.fr

  • © EPAA/Armée de l’Air

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