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MIL MI-24 / MI-35 "HIND"

„Fliegender Schützenpanzer“, „Krokodil“ (aufgrund von Profil und Tarnfarbe), „Glas“ (wegen der großflächigen Cockpitverglasung) oder „Hirschkuh“ (engl. „hind“, laut NATO-Code): Der Mi-24 des russischen Helikopterbauers Mil hat viele Spitznamen, doch dem „Schützenpanzer“ wird er besonders gerecht. Seine zwei Gasturbinen und der fünfblättrige Hauptrotor ermöglichen eine hohe Fluggeschwindigkeit und besondere Agilität im Gefecht. Er transportiert bis zu acht voll ausgerüstete Soldaten, wehrt feindliche Panzer ab und gibt den eigenen Truppen Feuerunterstützung. 1972 wurde der Mi-24 in Dienst gestellt und seither über 2300 Mal produziert – für über 30 Staaten weltweit.

Die charakteristischen Tragflächenstummel sind für bis zu 25 % des Auftriebs verantwortlich, können aber in aggressiv geflogenen Kurven bei wenig Geschwindigkeit dazu führen, dass der Helikopter zu rollen beginnt. Um Soldaten direkt in Kriegsgebieten absetzen zu können, ist die gesamte Unterseite inklusive Treibstofftanks extrem stark gepanzert.

Auf der AIRPOWER16 wird die tschechische Luftwaffe mit einem Mi-35, einer modernisierten Version des Mi-24V, im Flying Display vertreten sein.

  • © Bundesheer / Andreas Macher

  • © Bundesheer / Andreas Macher

  • © Bundesheer / Andreas Macher

  • © Bundesheer / Harald Minich

  • © Bundesheer / Harald Minich

© Bundesheer / Harald Minich

Fakten & Zahlen

Hersteller Mil Moskau
Version Mil Mi-35
Länge (über alles) 22 m
Höhe 6 m
Rotordurchmesser 18 m
Leergewicht 9.000 kg
Max. Startgewicht 12.000 kg
Höchstgeschwindigkeit 620 km/h / 335 KIAS
Dienstgipfelhöhe 4.572 m / 15.000 ft
Triebwerke 2 x Klimow TV3-117VMA Gasturbinen
Leistung 2 x 2000 PS
Crew + Passagiere 2-3 + 8
Display Flying