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AUFGABEN DER ÖSTERREICHISCHEN LUFTSTREITKRÄFTE IM AUSLAND

Wo immer österreichische Soldaten im Krisenmanagement im Einsatz stehen und Solidarität demonstrieren, werden sie, wenn nötig, von den Luftstreitkräften unterstützt. Die hochspezialisierten Profis des Bundesheeres kommen dieser Aufgabe derzeit im Libanon nach. Dabei transportierten die Fliegerkräfte des Bundesheeres Personal, Material und Ausrüstung über weite Strecken oder an entlegene Orte. Aufklärungs- und Verbindungsflüge gehören ebenso zu den Aufgaben der Luftunterstützung wie das Abwerfen von Hilfsgütern für notleidende Menschen aus geringer Höhe und die Evakuierung von Österreichern aus Krisengebieten.

 

Militärische Einsätze:

transportieren, aufklären, evakuieren

Für die österreichischen Soldaten sind die "Hercules"-Transporter die Nabelschnur in die Heimat. Eine recht leistungsfähige Nabelschnur. Fast 20 t beträgt die maximale Nutzlast der C-130 “Hercules”. Die Truppe wird dabei mit allem Nötigen – von der Mineralwasserflasche bis zum Gefechtsfahrzeug – versorgt.

 

MEDEVAC-Einsätze:

Das fliegende Spital

Erstklassig gerüstet sind die Profis des Bundesheeres auch für so genannte MEDEVAC-Aufgaben. Dabei handelt es sich um die Evakuierung Kranker oder Schwerverletzter aus Krisenregionen durch die bewährten C-130 „Hercules“-Transportflugzeuge. Für diese heikle Aufgabe stehen Container mit medizinischer Top-Ausstattung für Intensiv- und Nichtintensivpatienten bereit – die so genannten MEDEVAC-Module. Diese fliegenden Spitäler werden von mindestens einem Notarzt und zwei Sanitätsunteroffizieren begleitet.

© Bundesheer / H. Pendl
© Bundesheer / Kurt Kreibich